(3) Indikatoren-Auswahl unter Einbeziehung von Stakeholdern


Im ersten Teil des Arbeitspaketes erfolgt eine Vorauswahl von Indikatoren auf Basis von wissenschaftlichen Kriterien. Relevante gesellschaftliche Gruppen werden über eine Stakeholderbefragung und -analyse im zweiten Teil des Arbeitspaketes in die Diskussion einbezogen.  

Im dritten Teil des Arbeitspaketes werden weitere Expert*innen über verschiedene Gesprächsformate und Befragungen beteiligt:

  • In Fachgesprächen zu Rind, Schwein und Geflügel sowie Transport und Schlachtung werden Tierwohlindikatoren, die bereits in wissenschaftlichen Projekten untersucht wurden oder die in Labelprogrammen zum Einsatz kommen, diskutiert und priorisiert.
  • In Regionalkonferenzen werden mögliche Indikatoren zur Erfassung des Tierwohl bei Forelle und Karpfen mit Aquakultur-Expert*innen diskutiert und identifiziert (aufgrund der COVID-19-Pandemie konnte eine Regionalkonferenz stattfinden, die anderen Regionalkonferenzen werden durch Telefoninterviews ersetzt).

  • Über eine breit angelegte Online-Befragung erfolgt die Priorisierung der auf Basis der vorangegangenen Arbeitsschritte durch das Projektteam selektierten Indikatoren.

Für die Auswahl der Indikatoren werden Kriterien entwickelt, die es ermöglichen, die Indikatoren hinsichtlich verschiedener, für ein nationales Monitoring relevanter Aspekte zu bewerten.

Ziel des Arbeitspakets 3:

  • Indikatoren-Vorschläge und -Auswahl für ein nationales Tierwohl-Monitoring mit einer Priorisierung der Indikatoren (z. B. „besonders geeignet“, „wichtig“, „alternativ zu verwenden“).